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Mein erster richtiger Eintrag jedoch folgt sogleich.

^^
8.6.06 11:41


Gedanken zur Studien- bzw. Berufswahl

1. Die Tagesbeschäftigung (Arbeit oder Studium) in erster Linie, und die Wohnsituation in zweiter Linie spielen eine wichtige soziale Rolle für den Menschen. Sie sind das Fundament und den Nährboden für den täglichen, zwischenmenschlichen Kontakt. Man ist ständig in Kontakt mit anderen Menschen.
Näheres dazu ("psychosoziale Folgen von Langzeit-Beschäftigungslosigkeit):
http://www.soned.at/624c9af7ed2421c1e09137e56bbedf97.html

2. Daraus folgt: ich muss/will mich bald für eine Arbeit/Studium entscheiden.

3. Aber: da ich schon so lange mehr oder wenig alleine bin und einsam zu Hause hocke (3-5 Jahre, je nach Ansichtspunkt) und ich mich so sehr nach zwischenmenschlichen Kontakt sehne, ist die Studien/Berufswahl für mich eine schwierige Angelegenheit geworden.
Denn: ich beurteile die verschiedenen Studien/Berufsrichtungen NICHT MEHR NACH PERSÖNLICHEM INTERESSE, SONDERN DANACH, wie das soziale Umfeld dieser Studienrichtung aussieht, und in welchem Umfeld Sozialisieren am Einfachsten ist. Und das ist ja sicher nicht die Sinn der Sache. Sinn wäre, die eigenen beruflichen/akademischen Interessen zu verfolgen. KEIN NORMALER MENSCH WÄHLT EIN STUDIENFACH NACH DEM KRITERIUM, WIE GUT ES SICH SOZIALISIEREN LÄSST. EIN NORMALER MENSCH HAT AUCH UNABHÄNGIG VOM BERUF/STUDIUM EIN SOZIALES NETZ BZW. FREUNDE. ODER WENN NICHT, HAT ER ZUMINDEST DIE NÖTIGE SOZIALKOMPETENZ, UM IN JEDEM UMFELD DES BERUFS/DER SCHULE NEUE KONTAKTE ZU SCHLIESSEN.

zur Verdeutlichung ein Beispiel (optional reading)
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Beispiel:
soziales Umfeld einer naturwissenschaftlicher/technischer Studienrichtung: sehr verschultes System, strikter Stundenplan, nicht typisches "Studentenleben". Menschen die sowas (nicht abschätzig gemeint) studieren, meist auf dem harten Boden der Realität. Realisten. Zahlen. 4-5 Jahre à 30h die Woche. Eher wenig Zeit zum Sozialisieren.

Ich könnte jetzt dasselbe für eine iuristische, oder wirtschaftswissenschaftliche, geisteswissenschaftliche, fachhochschulische Ausbildung, oder aber auch für eine Lehrstellen-Ausbildung machen.

Meine Schlussfolgerung: ein Studium der Geisteswissenschaft ist vom sozialen Umfeld her das günstigste, um neue soziale Kontakte zu schliessen. Vor allem, wenn es sich dabei noch um ein relativ unpopäres Studium handelt, da es dann kleine Klassenverbände gibt. Halt praktisch wie Schule.
Gefolgt von einer Lehrstellenausbildung.

Beispiel Ende


4. ZUSAMMENFASSUNG UND KONCLUSION
--

FAKT 1: Ich bin einsam und alleine. Ich übe keinen Beruf aus, und bin nicht in Ausbildung.

FAKT 2: Beruf oder inAusbildung = Fundament für gesundes social life

FAKT 3: [Eine Berufs/Studienrichtung nach dem Kriterium wählen, wie sehr es zwischenmenschliche Kontakte begünstigt] = goddamn fucking wrong


--->KONCLUSION<---

Ich muss zuerst auf eigene Faust, ALSO ohne "Hilfe" von Studium/Arbeitsstelle ein kleines soziales Netz aufbauen. Erst dann, wenn mein Bedarf an sozialem Kontakt *zumindest minimal gestillt* ist, kann ich *rational* eine Berufrichtung oder Studienrichtung wählen.
*Rational* in diesem Kontext bedeutet: *das* arbeiten/studieren, was ICH will. Unabhängig vom sozialen Umfeld, das mit dem Beruf/Studium mit sich kommt. Das soziale Umfeld sollte wie gesagt KEIN oder zumindest nicht das wichtigste Kriterium sein.
8.6.06 11:43


zum puls der mass, zum puls der zeit

hab ja mal gesagt, dass ich mir vorgenommen habe, mich in allen bereichen des konsums dem puls der masse & der zeit zu nähern, um auch mitreden zu können.

-bücher
-filme
-lokalpolitik
-anime (momentan wie geschrieben pausiert)
-tv
-musik

hier mal der anfang

10.6.06 11:08


zum puls der mass, zum puls der zeit, Teil 2

Leute..besser "Zombie ohne Individualität", als ewiger, bitterer Verlierer. Ausserdem werde ich willentlich und kalkuliert zum "Zombie", meine Annäherung an Puls der Masse/Zeit dient wie geschrieben ALS SPRUNGBRETT zu sozialen Kontakten.
Meine ursprünglichen Interessen bewahre ich ja immer noch, es kommen jetzt einfach neue dazu. Das ganze gerede von "don't be what you are not"/masken/fassaden/"stay true to yourself"/usw gerede finde ich sowieso relativ bescheuert. Denn es ist mein wahres Ich, das sich nach sozialem Kontakt sehnt, es ist mein wahres Ich, dass die dazu nötigen Mittel erkannt hat, nämlich nunmal Anpassung. Das Ich ist dynamisch, nicht statisch - oder hängt ihr immer noch den Idolen & Ansichten eurer Pubertät nach? Ne, die meisten Menschen verändern sich, und initiiere nun mal halt eine Phase der radikalen & kontrollierten/gesteuerten Veränderung.

enjoyt den tag
10.6.06 11:10


social gaming, mainstream gaming

Um was geht's: mittels gaming mehr kollegen, freunde, bekannte machen, soziales netz vergrössern, mehr chancen für smalltalk. so absurd das auch alles klingen mag.
priorität: tief

wenn ich an anime/manga forentreff gehe, was zocken alle? genau:
-multiplayer games über nintendo DS wifi network
-mario party, smash brothers und andere party games auf gamecube, oder soul calibur, DDR usw auf PS2

über was reden sie:
-nintendo ds, nintendo ds, nintendo ds,
-mgs
-re4
-katamari
-sotc
-diverse jrpgs (die aber zeitfressend sind, darum werde ich die ignorieren)

über was reden bwl-studenten, wenn sie über gaming reden?
-xbox
-halo
-fifa 2006 usw
-psp
-rennspiele wie need for speed, grand tourismo
-spiele wie 50 cent oder so
-re4
-mgs


Konclusion: sich dessen bewusst werden, und WENN schon zocken, dann obengenannnte spiele auf obengenannten konsolen.
20.6.06 15:27


nur so am rande

Also ich bin jetzt grad am harry potter band 4 lesen (da ist er schon 14) ja, und er wird wohl bald an nem weihnachtsball mit nem mädchen tanzen.

man merkt, wie die autorin bewusst langsam themen wie liebe, und spannungsfelder zwischen jungen und mädchen usw einfliessen lässt. im band 3, als er 13 ist, hat die autorin schon ab und zu auf das thema aufmerksam gemacht (zb erröten einige protagonisten).

ich als 24 jähriger hingegen, hab noch nie mit nem mädchen oder ner frau getanzt, geschweige denn mehr gemacht. irgendwie schon traurig. denn bei der lektüre von nem kinderbuch wie HP wird mir erst bewusst, wie absolut abnormal ich doch bin. damals als ich 15 war, und im kinderheim ab und zu in die bravo-heftchen guckte, hat mir das noch nicht so viel ausgemacht, aber jetzt, echt upgefucked, die sache ey.
ICH BIN SO WEIT WEG VOM DURCHSCHNITTSMENSCHEN, SEHR SEHR SEHR WEIT WEG. KENNT IHR DIE GAUSSCHE NORMALVERTEILUNG? ICH AUCH NICHT WIRKLICH, ABER AUF JEDENFALL BEFINDE ICH MICH IN VIELEN SOZIALEN ANGELEGENHEITEN GANZ AM RANDE DIESER NORMALVERTEILUNG.
GANZ RICHTIG: ICH BIN STATISTISCH GESEHEN EIN UNWAHRSCHEINLICHER FALL.

FUCKING PISS SHIT FUCK ICH VERFLUCHE DEN TAG, AN DEM MEINE MUTTER BETRUNKEN GEMACHT WURDE UND ICH
21.6.06 19:34


Ich war erst kürzlich beim Zahnarzt

→ WICHTIG ←


Der Zahnarzt meinte, ich hätte gar keine Löcher. Die Schmerzen stammen vom übereifrigen Putzen und der daraus resultierenden Zahnfleischrückbildung und der daraus resultierenden [mir fällt deutsches Wort für "exposure" nicht ein, kann mir mal ne Germanistikstudentin behilflich sein?] des Zahnes.

Eine sanftere Zahnbürste würde Abhilfe schaffen. Meine momentane Zahnbürste ist nämlich ein hartes Modell.

PS: Ich, als Sozialphobiker, machte mir vor dem Zahnarztbesuch unnötig Sorgen, z.B. wollte ich keinesfalls Mundgeruch verströmen(?). Die Pointe dieser Anekdote besteht jetzt nun darin, dass es der Zahnarzt persönlich war, der NASENGERUCH HATTE.
Merken für die Zukunft (wenn ich einen Freundeskreis hab): Vor dem Abmachen nicht nur checken, ob Mundgeruch, sondern auch Nasengeruch.
22.6.06 12:40


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